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Mein wichtigstes Arbeitsprinzip ist der Dialog  

 

Die Menschen, die zu mir kommen, suchen eine eigene Orientierung, manchmal ohne es zu wissen. Oder sind durch die Umstände gezwungen, einen neuen Weg zu finden. Deshalb ist meine wichtigste Arbeitsweise der themenzentrierte Dialog. Und die Grundlage eines funktionierenden Dialogs ist ein stabiler Kontakt, ein guter Rapport. Nach vielen Jahren Arbeit mit Menschen kann ich aus eigener Erfahrung den alten Satz bestätigen, dass eine positive emotionale Schwingung zwischen den Partnern eines Beratungsprozesses eine unabdingbare Voraussetzung für einen wirklichen Erfolg darstellt, egal, welche Methoden eingesetzt werden.

In einem offenen Dialog, der die Fragen eines Klienten aufgreift und gleichzeitig die Erfolge und Hoffnungen eines Lebens glaubhaft würdigt und respektiert, aber auch die unbequemen Fragen und "blinden Flecken" eines Lebens thematisert, kehren vertraute Kräfte zurück oder bisher unbekannte Energien werden wach.

Das Prinzip "Dialog" schließt in meinen Augen neben dem Sprechen vieles andere ein, was an erprobten Methoden heute zur Verfügung steht. Aber einen Dialog führen heißt eben, genau die Vorgehensweisen und Methoden zu finden und einzusetzen, die in jedem Einzelfall hilfreich sein können, und nicht schematisch vorzugehen.

Themenzentriert die Fragen eines Klienten aufgreifen, heißt aber auch nicht, daran zu "kleben", vielmehr strebe ich immer an, den thematischen Bogen einer Beratung oder Psychotherapie so spannen, das wichtige Zusammenhänge aufgedeckt werden können und dadurch zentrale Probleme aufgelöst oder gelindert werden können.

 

Meine Beratung ist ressourcenorientiert  
 
 

 

Aber natürlich braucht ein professionell verstandener Dialog auch methodische Grundlagen.

Meine wichtigste Grundlage ist eine tiefenpsychologisch geleitete Orientierung an den (latenten) Ressourcen, (inneren) Konflikten und (Persönlichkeits)Strukturen meiner KlientInnen. Die Belebung von blockierten Eigenimpulsen durch Bestärkung und Spiegelung ist für mich zentral.

Wo eine Bindung an die "eigenen Quellen" gelingt und kraftvolle Lebensmotive sichtbar werden, kann eine Vision entstehen, die sich in realen Zielen entfaltet und in konkretem Handeln niederschlägt.

 

  Mein weiteres methodisches Repertoire  
 
 



Und so wichtig mir ein Verständnis der unbewussten Hintergründe der Lebenssituation eines Menschen nach wie vor ist, habe ich doch mit der Zeit mein "Handwerkszeug" immer mehr erweitert.

Hinzu gekommen sind:

  • die lösungsfokussierte Fragetechnik, die davon ausgeht, dass ein Klient eine Lösung innerhalb seines egenen inneren Systems selbst finden kann und wird, wenn er durch geeignete Fragen seinen Blick weg vom Problem hin zu seinen Lösungsmöglichkeiten zu wenden vermag. Im passenden Moment eingesetzt, kann diese Technik in 1-3 Sitzungen zu einem Aktivierungsschub führen, der dann von allein weiter trägt.
  • die mentaliserungsbasierte Fragetechnik (MBT), die neugierig und ohne Wertungen immer weiter nachfragt, was ein Klient zu einem Thema oder einer Situation ganz genau denkt und fühlt, nach den "Glaubenssätzen" forscht, die ein Handeln sehr dysfunktional beeinflussen können. Dies ermöglicht Klienten immer wieder, ganz ohne Deutung unbewusster Anteile selbst zu befreienden Einsichten zu gelangen.
  • die EMDR Methode, die inzwischen eine Vielzahl von Protokollen bietet zur Behandlung von Traumata, Ängsten/Phobien, Zwängen, Schmerzen und sogar Allergien. Diese Methode erweist sich immer wieder als geeignet, emotionale Blockierungen in kurzer Zeit wirksam aufzulösen. Sie kann allein, aber auch im Rahmen einer längeren Therapie eingesetzt werden. Bei passenden Indikationen verkürzt ihr Einsatz den Heilungsprozess spürbar.
  • Hypnose und Hypnoanalyse, die ein vielfältiges Methodenrepertoire bieten, das Trancezustände gezielt nutzt, um Blockierungen zu lösen, Ziele zu erreichen, Erinnerungen zu wecken oder zu bearbeiten und Ressourcen zu stärken. Die Verbindung mit EMDR ist zuweilen ergiebig.
  • imaginative Techniken, die den Umstand nutzen, dass das Unbewusste bildhaft "denkt", sind für sich, aber auch in Verbindung mit den anderen hier aufgezählten Methoden eine wirksame Erweiterung.

Alle diese Methoden sind sowohl im Coaching als auch in der Psychotherapie sehr effektiv, wenn jeweils die Indikation stimmt. Womit sich der Kreis schließt, denn dafür, dies herauszufinden, brauche ich den offenen Dialog.

Streng genommen gehört zu den Methoden auch das das "Setting" einer Beratung oder Psychotherapie. Typischerweise heißt das, der Klient kommt einmal wöchentlich für 50 oder 60 min, sitzt auf einem Sessel und spricht mit dem professionellen "Helfer". Auch in diesem Punkt bemühe ich mich, genauer hinzuschauen. Was braucht jemand gerade? Was fühlt sich aussichtsreich an? Außerdem sind Methoden wie EMDR oder Hypnose in anderen Zeitstrukturen sowieso effizienter. D.h., Dauer und Frequenz von Sitzungen stehen nicht fest, sondern werden auch ein expliziter Anteil des Beratungs-oder Therapieplans. Sie können sich auch ändern im Laufe der Zeit.

 

 
 

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